Warum sind wir im Wald?


In Deutschland gibt es bereits mehr als 1.000 Waldkindergärten und -initiativen und die Zahl nimmt stetig zu.

 

Der Unterschied zum "normalen" Kindergarten: der Kindergarten-Alltag findet nicht in einem festen Haus statt. Es ist ein Kindergarten ohne Türen und Wände, also ein Kindergarten, der das ganze Jahr im Freien ist. Die Kinder gehen bei jedem Wetter in den Wald. Dort findet die pädagogische Arbeit statt, ergänzt durch die Besonderheiten des Waldes, des Wetters und der Jahreszeiten.

 

Kinder entdecken die Welt durch eigenes Handeln, durch Ausprobieren und Experimentieren. Im Wald sammeln die Kinder Erfahrungen, die sie in vergleichbarer Form und Vielfalt kaum in einer anderen Umgebung machen können.

Ein elementares Ausdrucksmittel des Kindes ist Bewegung. Im Wald haben die Kinder die Möglichkeit, sich ihre Umwelt aktiv anzueignen. Durch körperlich-sinnliche Erfahrungen wie Fühlen, Tasten, Schmecken, Riechen, Hören und Sehen begreifen sie die Welt ganz unmittelbar.

 

Steine, Blätter, Baumrinden, Stöcke u.v.m. werden zu interessanten Spielsachen, die im phantasieanregenden Gegensatz zum vorgefertigten Spielzeugangebot aus den Regalen der Warenhäuser stehen, und um die sich natürlich auch reichlich schöne Geschichten ranken lassen.